Einleitung

Ein wesentlicher Teil unserer Arbeit als Bildungskoordination im Harzer Kiez ist die Anwohnendenaktivierung. Dies bedeutet, dass wir jedes Jahr rund 4000 Euro haben, um Projektideen von Anwohnenden im Harzer Kiez zu unterstützen und umzusetzen.

Um die Anwohnenden kennenzulernen und ihre Ideen zu sammeln  und umzusetzen, veranstalten wir für jedes Projektjahr Kieztreffen. Dabei lässt sich jedes Projektjahr in drei Phasen unterteilen.

In der ersten Phase liegt der Fokus auf dem ersten Kieztreffen für ein Projektjahr. Hierbei geht es um das Zusammenkommen von Anwohnenden und das Sammeln von Projektideen, die die Anwohnenden haben. Bisher haben wir auf den ersten Kieztreffen des Jahres bei Musik und Essen in einer gemütlichen Atmosphäre neue und alte Gesichter aus dem Kiez treffen dürfen und uns über jedes Erscheinen gefreut. Für gewöhnlich findet dies immer im Frühjahr statt.

Die zweite Phase beinhaltet das zweite Kieztreffen. Dieses wird dafür genutzt, um über die Projektideen abzustimmen. Anwohnende entscheiden also selbst und demokratisch, welche Projekte von uns finanziert und in Organisation und Umsetzung unterstützt werden sollen.

Nach dem zweiten Anwohnendentreffen beginnt dann die dritte und damit heiße Phase des Jahres, weil die Anwohnenden dann anfangen können, ihre Projekte umzusetzen. Wir machen Werbung für die Menschen aus dem Harzer Kiez, wenn man an den Projekten teilnehmen kann, wie zum Beispiel der Besuch eines Musikabends oder das Tischlern von Baumscheibenumrandungen. Außerdem stellen wir in der zweiten Jahreshälfte die schon absolvierten Projekte auf unseren noch stattfindenden Anwohenden-Projekten oder auf einem für diesen Zweck organisierten Abschluss-Kieztreffen vor. Zudem werden alle Projekte am Jahresende online in einer Abschlusspräsentation auf unserer Website dokumentiert.